KölnSeminar 2012

2012 stand unser Seminar unter dem Thema Stressbewältigung. Die Millionenmetropole Köln bildete hierfür einen idealen Hintergrund. Großstadtverkehr und stattfindende Messe ließen schon die Parkplatzsuche am Hotel und den Ausbildungsplätzen zum Stress werden.

 

Auch in diesem Jahr war wieder eine bunt gemischte Truppe aus Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten zusammengekommen. Die Teilnehmer aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich und Holland wurden ebenfalls von internationalen Instruktoren trainiert: Die Einsatzgruppen übernahmen Raphaël Morel (Polizei Schweiz) und Jörg Weiß (Polizei Deutschland), die Sportgruppe wurde durch Gabriele Schulthess (Swiss Trailing Dogs Schweiz) geleitet.

 

Nach Begrüßung und Gruppeneinteilung ging es am ersten Tag ins Grüne, um die Leistungsstände der Mantrailer-Teams zu überprüfen. Anschließend wurde durch die Instruktoren das Training in den Gruppen für die gesamte Woche sinnvoll aufgebaut. Wünsche der Teilnehmer fanden dabei Berücksichtigung.

 

Passantenstrom in der Innenstadt
Passantenstrom in der Innenstadt

U.a. wurde an einem Tag in der Innenstadt von Köln trainiert. Dabei konnte ein weiterer Meilenstein für viele Teams gelegt werden. Durch die immense Geräuschkulisse und den vielen Menschen in der Stadt verlor doch so manch Hundeführer den Überblick und der ein oder andere aus ruhigeren Gefilden stammende Hund die Konzentration durch die großen Ablenkung. Dennoch konnten Schwierigkeiten trainiert und gute Fortschritte beobachtet werden.

Prof. Dr. Ungerer im Vortrag
Prof. Dr. Ungerer im Vortrag

Am Mittwoch hatten die Seminarteilnehmer die Möglichkeit, einen ca. 4-stündigen Vortrag von einem der bekanntesten Professoren der Stressforschung hören zu dürfen:

Prof. Dr. Dietrich Ungerer aus Bremen stellte in seinem Vortrag dar, wie bestimmte Einsatz-Situationen gezielt trainiert werden können, um mit Stress besser umgehen zu können. Er erläuterte u.a., welche Energien der Körper benötigt, um einem erhöhtem Leistungsanspruch über einen längeren Zeitraum durchzustehen, wann Grenzen des Körpers und der Psyche erreicht sind, wann Informationen nicht mehr aufgenommen oder auch nicht mehr gehört bzw. verarbeitet werden können, wann dringend Pausen gemacht werden müssen usw.

Am Nachmittag und an den Folgetagen wurden die gehörten Theorie-Inhalte direkt in die Übungen eingebaut und umgesetzt.

 

Als kulturelles Highlight sollte die unterirdische Stadtbesichtigung Kölns nicht unerwähnt bleiben, bei dem ein imitiertes Erdbeben den einen oder anderen erschaudern ließ.

 

Freitag und Samstag wurden Prüfungen absolviert. Insgesamt stellten sich acht Teilnehmer den kritischen Augen von Raphaël Morel und Jörg Weiß in drei unterschiedlichen Leveln. Anschließend konnte fünf Mal gratuliert werden. 

 

 

 

Kleine Schritte führen nicht unbedingt schneller ans Ziel, aber sicherer.

 

Filmbeitrag ORF

In den Salzachöfen

Landesfeuerwehrschule

Südtirol


ÖRK und LVHS Salzburg

Beitrag im SR

Beitrag Lexi-TV