Am Ende des diesjährigen Mantrailer-Seminars traten insgesamt 10 Teilnehmer zur Überprüfung durch die Instruktoren Raphaël Morel (Schweiz) und Jörg Weiß (Deutschland) an.
Die Prüfungen von mantrailing-quality orientieren sich an der Prüfungsordnung der NBAS (National Bloodhound Association of Switzerland), die einen hohen Anspruch an ihre Teams stellt.
Die durchgeführten Prüfungen wurden auf 2 Tage verteilt und gliederten sich in 7 MT (Mantrailing) und 3 ICT (Instinkttest).
Bei herrlichem Frühherbstwetter traten am Freitag, 30.09.2011, 4 Teams zur MT - Prüfung an. Aufregung und Nervosität war jedem Einzelnen der internationalen Prüflinge anzumerken. Schon am Start zeigte sich den beiden Prüfern sehr schnell, welcher Hundeführer den Anforderungen eines zukünftigen Einsatzes bereits gewachsen sein könnte.
„ Jede Prüfungssituation baut bei den Hundeführern in etwa den Stress auf, den sie zukünftig bei Einsätzen zu erwarten haben - aber" und hier hebt Prüfer Weiß warnend den Finger „bei jedem Einsatz kommt ein grosses Paket Verantwortung noch oben drauf!"
Zustimmend nickt der Schweizer Diensthundeführer Morel.
Am Ende des ersten Tages konnten die Prüfer 2 der 4 angetretenen Prüflinge anerkennend die Hand schütteln und gratulieren. 
„Ich habe zum lieben Gott gebetet - Laß mich bitte durchhalten" lachte glücklich und erleichtert Margot Brecher aus Österreich über ihre bestandene Prüfung.
Am Samstag, 01.10.2011, wurde um 3.30 Uhr durch die Prüfer Morel / Weiß und dem Spurenleger Roumeau die erste Spur gelegt. Diese wurde von einem DRK - Mantrailer erfolgreich gearbeitet und auch hier schwitzte der Prüfling.
„Ich zweifelte teilweise so stark, dass ich wirklich kurz vor dem Aufgeben stand" gestand die Eifler Hundeführerin. Aber ihre kleine BGS Hündin wusste was ihre Aufgabe war und beendete souverän den Trail.
Auch dem Südtiroler Feuerwehrmann und der Hundeführerin von der Johanniter Unfallhilfe gratulierten die Prüfer zur bestandenen Prüfung.
Alle Hundeführer haben den Weg zum einsatzfähigen Mantrailer - Team betreten und können aufgrund des Dreistufenprüfungssystems als zukünftige Einsatztrailer mit ihren Hunden Erfahrungen sammeln und an diesen auch wachsen.
Aber auch die Einsteiger, die sich dem ICT - Instinkttest (Eignungstest) - unterzogen haben, lernten den Stress, den solch eine Situation auslösen kann, kennen.
„Plötzlich arbeitet der Hund ganz anders - nur weil sein Herrchen bzw. Frauchen Stress aufbaut" erläutert der erfahrene Prüfer Weiß.
Aber ebenso gut wie Petrus es mit der vorangegangenen Trainingswoche im Herzen der Nordeifel meinte, ebenso gut bestand jeder Prüfling den Eignungstest.
An dieser Stelle möchten wir jedem Prüfling nochmals gratulieren!
Aber uns auch bei den Prüfern und, ganz wichtig, bei den Runnern (Fährtenlegern) für ihr Engagement bedanken.

































